Meine persönliche Meinung: Die Maronenkekse schmecken besser als die Schokoladenstäbchen. Sie sind so ähnlich wie Zimtsterne, nur ein bisschen saftiger. Das Maronenpüree gibt dem Ganzen das gewisse Etwas. Diesmal habe ich nur 1/3 der Zutaten benutzt und habe ca. 30-31 Kekse erhalten, was ich jedoch später bereut habe. Hätte ich bloß nicht mit den Zutaten gegeizt!

ca. 90 Stück
- 3 Eiweiß
- 250gr. Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 TL Zimt
- eine Prise gemahlener Kardamom ( Mine: eine Prise Nelkenpulver)
- 350-400gr. gemahlene Mandeln
- 100gr. gekochte Maronen ( werden später püriert)
- 60gr. Mehl
- 1 TL abgeriebene Schale einer nicht-behandelten Orange
- 1 TL Kakao
- für Verzierung: 1/2 TL Kakao

1- Das Eiweiß steifschlagen. Nach und nach den Puderzucker unterrühren. Von der Masse 4 EL beiseite stellen. Den Vanillezucker, den Zimt, den Kardamom und die gemahlenen Mandeln unterrühren. Die Maronen pürieren und mit dem Mehl und dem Kakao zu der Eischnee-Mandel-Mischung geben und alles zu einem Teig verkneten.
2- Aus dem Teig 4 Rollen mit 2,5 cm-Durchmesser formen und in Klarsichtfolie wickeln. Für 2 Std. in den Kühlschrank stellen.
3- Den Ofen auf 130° C vorheizen. Die Rollen in 1 cm. dicke Scheiben schneiden. Mit den Händen etwas nachformen/runden und auf ein mit Backpapier belegtes Ofenblech legen. Von der weißen Baisermasse 2 TL nehmen und mit 1/2 TL Kakao mischen. Die Kekse zunächst mit dem weißen Baiser bestreichen. Danach mit Hilfe eines Zahnstochers jeweils ein Tröpfchen Kakao-Baisermasse in die Mitte der Kekse geben und spiralförmig verzieren, d. h. mit dem Zahnstocher ziehen.
4- Die Kekse in den Ofen geben und bei 130° C ca. 15 min. backen. Danach die Temperatur auf 100° C herunterschalten und weitere 12-15 min. backen.

Der Baiser auf den Keksen sollte eigentlich hell bleiben. Meine sind jedoch aus irgendeinem Grund gelblich geworden.

17 Responses to “Maronenkekse”

Mmmh, sehen die verführerisch aus. Kann ich ein paar “bestellen”?

Oh, die Verzierung ist ja Fummelarbeit. Mal schauen, ob ich das schaffe. ;-)

Zorra, klar schaffst Du das. Die Fummelarbeit (das Fleckchen in der Mitte) kan mann weglassen. Dann geht’s noch schneller :)

Ostwestwind, jaa ich schicke Dir auf jeden Fall welche. Mailst Du mir deine Adresse??

hallo Mine, wie immer die Foto ist wunderschön… und ich hatte schon bemerkt, dass die lieber Nelken als Kardamom gern hast ! liebe Grüsse aus Köln.

Hallo Mine,
ich bin gerade auf älteres Blogereignis gestoßen, wo es nur um Torten ging… äußerst inspirierend.. und da mußte ich an Dich denken und dachte, ich laß den Link mal für Dich hier, falls Du ein wenig schmökern möchtest!
Der Link
Ach ja, die Kekse sowieso, aber die Schalen dafür sind ebenso traumhaft schön! :)

Hallo Aude, Kardamom mag ich auch, aber ich habe zu Hause meistens Nelkenpulver parat. Danke für die Komplimente und liebe Grüße nach Köln :)

Hallo Polly, danke für den Link! Ich bin schon ein paar Entries durchgegangen. Die Kreativität der Blogger hat mich sehr beeindruckt. Danke nochmals.
Ich habe mich in diese Schalen verliebt. Neulich habe ich erfahren, dass meine Schwester weitere Teile dazu gekauft hat. Ich freue mich schon wie verrückt :)

oh und das heißt, du bekommst sie dann? das ist ja großartig..!
wo gibt es die denn? bald ist ja weihnachten… ;)
keine ursache wegen des links, ich hab selbst gestern abend wieder da rumgeklickt. ganz schön abstrus zum teil, aber manche törtchen sehen auch verdammt lecker aus :)
auch lieben gruß aus (und nach, an aude) köln,
polly

Die Seite gefällt mir so gut, daß ich Dich einfach verlinkt habe, ich hoffe das ist ok?

Hallo Polly, ich glaube, meine Schwester hat sie in der Geschirrabteilung eines Möbelgeschäftes gefunden.

Hallo SaltoMortale, ganz im Gegenteil, ich freue mich :)

Ich hab die Kekse am Wochenende probiert. Geht einfach, schnell und sie werden wirklich schön! Das ist weniger Arbeit als ich dachte. Vor allem die Baiser-Verzierung war rasch angebracht.

Ich hatte nur mit der doch sehr klebrigen Masse zu kämpfen. “Die Rollen in Scheiben schneiden und etwas nachformen” funktionierte bei mir nicht, ich mußte sie völlig neu formen.

Sie sehen nicht nur gut aus, sie schmecken auch wunderbar!
Danke für das Rezept!!!

Hallo SaltoMortale
Ui, ich hatte vergessen zu notieren, dass der Teig klebrig wird. Mein Teig war nämlich genauso. Aber er hat sich irgendwie leicht schneiden lassen. Vielleicht soll man den Teig für längere Zeit als 2 Std. in den Kühlschrank stellen.
Doch, es freut mich sehr, dass die Kekse Dir geschmeckt haben :))

Hallo!
Tolle Seite, tolle Ideen, tolle Maronenplätzchen. Ich habe Sie gebacken und bin total happy, wenn sich zwei von ihnen zu meinem Espresso gesellen. Die Hand voll Maronen habe ich beim Joggen im Wald gesammelt. Es stimmt, dass sie und der Kardamom die Kekse zu etwas ganz Besonderem machen. Wodurch könnte man die Maronen wohl ersetzen, wenn sie nicht mehr überall auf den Waldwegen liegen …?!

Hallo Quervo, danke für die Komplimente. Diese Kekse sind auch meine Favoriten :) Also, in den türkischen Foodblogs hat man einige Sachen kreiert, in denen statt Maronen gekochte und pürierte weiße Bohnen verwendet wurden. Anscheinend können weiße Bohnen als Surrogat dienen. Ich habe es jedoch noch nicht ausprobiert.

Hallo Mine, danke für die Tipps. Ich werde es mit den Bohnen ausprobieren, wenn der Wald nichts mehr hergibt. Die knapp 100 Maronenkekse sind in fünf Tagen alle aufgegessen worden. Das spricht wirklich für dieses Rezept.

Viele Grüße…

Hallo Mine, deine Maronenkekse sind ja eingeschlagen wie eine “Bombe”.Danke, dass ich dein Rezept verwenden durfte.

Hallo Mine,

Habe einige kekse aus dem internet herausgesucht und auch sonst viele aus den Büchern probiert.
Deine Maronenkekse sind mit Abstand die bsten die ich je gemacht hab. Vor allem machen die kekse aber viel Wind .
Vielen Dank für das Rezept Judith aus dem Zillertal

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