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Eigentlich waren die Cupcakes für das Zitrus-Event gedacht. Da ich mit den Cupcakes aber nicht zufrieden war, habe ich mich entschlossen ein anderes Rezept auszuprobieren. Meine Wahl fiel schließlich auf diesen süssen Kumquat-Nashi-Salat von epicurious:

  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/4 cup Wasser
  • 50gr. Limettenzucker
  • 10 Kumquats
  • 2 Nashi-Birnen

Die Kumquats waschen und in dünne Scheibe schneiden. Das Wasser, den Zucker und das Vanillemark zum Kochen bringen und 3 min. köcheln lassen. Die Kumquats hineingeben und 3-4 min. bei schwacher Hitze weiter köcheln lassen.
Die Birnen schälen, in kleine Stücke schneiden und in eine Schale anrichten. Die aufgekochten Kumquats dazugeben und vorsichtig mischen. Mind. 2 Std. abkühlen lassen.

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Limettenzucker: 2 Limetten und ca. 150gr. Zucker.
Die Limetten heiss abwaschen und die Schalen fein abreiben. Mit dem Zucker mischen und in einer Mühle oder Küchenmaschine zerkleinern, bis der Zucker einen milden Grünton annimmt. Den Limettenzucker in ein luftdichtes Glas geben und an einem kühlen Platz aufbewahren. (Das Originalrezept ist hier.)
Ich freue mich richtig über den Limettenzucker. Er schmeckt wunderbar in Tee, süßen Backwaren, Obstsalaten, etc. Man könnte eventuell auf gleiche Art und Weise auch Orangen- und Zitronenzucker herstellen.
Ergebnis: Ich hatte anfangs die Befürchtung, dass die Kumquats einen zu bitteren Geschmack hinterlassen und die Nashi-Birnen einweichen würden. Zu meinem Glück ist genau das Gegenteil eingetreten. Der Salat kam sehr sehr gut an! Die Kumquats sind weich, die Birnen knackig. Die Geschmäcker aller Zutaten harmonieren wunderbar miteinander. Nach so viel Gebäck und Kuchen in der letzten Zeit war dieser Fruchtsalat eine leichte und erfrischende Abwechslung für uns.

orangenöl.jpgEs hat mit dem Kochen zwar nichts zu tun, aber zum Thema Zitrusfrüchte wollte ich auch kurz das Orangenöl erwähnen, das ich sehr oft verwende. Das Orangenöl ist ein wunderbares Mittel für die Hände. Es macht sie weich und geschmeidig, zieht sehr schnell ein und riecht angenehm frisch. Ich kaufe es zwar immer aus der Türkei, aber man kann es hier auch in Reformhäusern finden. Doch Vorsicht, das ist nicht das Öl, das man für Aromalampen benutzt.

Anwendung: Die Hände jeden Tag mit 2-3 Tropfen Orangenöl einreiben.

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Ich habe lange Zeit überlegt, was ich für den Blog Event "Salat" machen sollte. Etwas grünliches hat mich nicht angesprochen und fruchtiges wollte ich auch nicht. Trotzdem habe ich vier Alternativen von dem Erwähnten ausgesucht und mich zum Schluss ganz spontan für etwas ganz anderes entschieden.

Die geröstete Paprika-Tomate-Aubergine konsumieren wir zu Hause als Salat, doch kann man ihn hierzulande auch als Vorspeise betrachten. Ich habe zwangsweise eine Menge Änderungen vorgenommen. Bestimmte Zutaten wie Auberginen und rote Zwiebeln mussten aus logistischen Gründen leider fehlen. Trotzdem ist der Salat bei den Leuten, die als Vorkoster gedient haben, sehr gut angekommen :)

- eine grüne und drei rote längliche Paprikas
- 3 Tomaten
- 2 Zehen Knoblauch
- Zitronensaft oder Essig
- Salz, Pfeffer und gemahlener Kümmel
- und das beste Olivenöl, das man finden kann

1- Den Ofen auf 210° C vorheizen. Die Paprikas und die Tomaten waschen und auf ein Blatt Alufolie in den Ofen schieben. Die Tomaten kann man oben am Stielansatz einritzen. Das Gemüse so lange rösten, bis die Haut schwarz wird. Aus dem Ofen nehmen und mit einem nassen Tuch abdecken.
2- Nach ca. 5-10 min. lässt sich die Haut sehr leicht abziehen. Alternativ kann man die Paprikas auch unter Wasser abziehen. Die Kerne entfernen und das Gemüse klein schneiden. Die Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden und unter den Salat mischen. Mit Zitrone, Salz und Kümmel abschmecken, mit Olivenöl begiessen. Ca. 1 Std. im Kühlschrank ziehen lassen.
Der Salat wird traditionell auf einer flachen, ovalen Schale angerichtet und mit feingehackter Petersilie bestreut. Das übriggebliebene Dressing des verzehrten Salats ist die schmackhafteste Tunke für getoastetes Brot, die ich kenne.

Serviervorschlag

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Salat&Pita

29.07.2005

Diese Pitas sind sehr lecker und sehr einfach zu backen. In der Regel erhält man mit diesen Mengenangaben 8 Pitas. Sie sind mir aber ein wenig zu groß. Deshalb forme ich sie ein wenig kleiner und bekomme 12 Pitas, die etwa in Brötchengröße sind.
Das Originalrezept ist hier zu finden. Unten eine kleine Abwandlung von mir:

- 1 Päckchen Trockenhefe (2,5 TL)
- ca. 300ml. lauwarmes Wasser ( 1 1/4 Cup)
- 1 TL Honig
- ca. 50ml. Olivenöl ( 1/4 cup)
- 240gr. Mehl, Typ 550 ( 2 Cups)
- 120 gr. Vollkornmehl ( 1 Cup )
- 1 TL Salz
- etwas Polenta zum Bestreuen

1- Die Hefe, den Honig und das Wasser mischen. ( Im Originalrezept bereitet man mit 100ml. Wasser zuerst einen Vorteig zu. Ich habe diesen Schritt jedoch übersprungen, da ich nicht viel Zeit hatte. ) Die Mischung 5 Minuten gären lassen, bis sie schäumt. Wenn nicht, sollte man mit einer anderen Mischung erneut ansetzen
2- Das Salz und das Weizen- und Vollkornmehl mischen. Mit Olivenöl und der Hefemischung zu einem glatten und elastischen Teig verkneten. 1 Std. ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
3- Den Teig erneut kneten und 8 bzw.12 Bällchen formen. Flach andrücken oder ausrollen, ca. 7 cm. Durchmesser. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit etwas Polenta bestreuen. Die Pitas auf das Blech legen, mit Küchenpapier zudecken und eine halbe Stunde ruhen lassen.
4- Den Ofen auf 250° C vorheizen. Die Pitas direkt auf den Gitterrost geben und 2-3 min. backen, bis sie aufgehen. Anschließend umdrehen und weitere 2-3 min. backen.

Die Pitas können eingefroren werden, nachdem sie völlig abgekühlt sind. Vor dem Verzehr in Alufolie einwickeln und bei 175° C 10-12 min. erwärmen.

Meine Alternativfüllung von gestern Abend:

- ein kleiner Romanasalat
- 5 Radieschen
- 5 Champignons
- 1 Tomate
- 4 Blatt Lollo Rosso
und ein Wunschdressing

- 1 Glas grüne Linsen (vom Vortag eingeweicht)
- 1/2 Glas extra-feiner Bulgur
- 2 Tomaten
- 1/2 Gurke
- 1 EL Olivenöl
- wenn vorhanden 1 TL Granatapfelkonzentrat oder Saft einer halben Zitrone
- 1 TL (oder mehr) getrocknete Minze
- Salz, Pfeffer, crashed Chili und 1 Msp. Kümmel

1- Die Linsen kochen und gut abtropfen lassen. Bulgur mit 1/2 Glas heissem Wasser (das Maß ist immer 1:1) begießen, zudecken und ca. 20 Min. ziehen lassen. Danach mit einer Gabel auflockern.
2- Die Tomaten und die Gurke fein würfeln. (Ich habe die kernigen und feuchten Innenteile der Tomaten entfernt, damit sie den Salat nicht verwässern)
3- Alles mischen und mit Olivenöl, Granatapfelkonzentrat oder Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken. Er schmeckt besser, wenn er eine halbe Std. ruht.

Die wohlwollende Salat-Woche wird für 2-3 Tage abgebrochen.
Ich habe es nämlich geschafft mich mitten im Sommer zu erkälten. Ab jetzt werde ich mich nur noch auf das Jammern und Nörgeln konzentrieren. Meine Kraft soll zwischen diesen beiden Aktionen sehr gerecht verteilt werden.

Bis nächste Woche…

Ich habe eine Vorliebe für Salate (bzw. kalte Vorspeisen), deswegen starte ich heute eine Salat-Woche. Die Salate sind so zusammengestellt, dass sie sowohl als Beilage als
auch als Einzelgericht verzehrt werden können. Ich habe mir schon 7 Salate
ausgesucht und zum Teil ausprobiert. Hoffentlich halte ich auch durch :)

Arpa_sehriye_1 Den Namen der elliptischen Teigware kenne ich nicht. Ich kann mich zwar erinnern, sie in einer der deutschen Foodblogs gesehen zu haben. (nur in welchem?)
Auf jeden Fall, ist sie in türkischen und griechischen Lebensmittelläden und in manchen Supermärkten zu finden.

 

Plum_sour_1 - 1 Glas elliptische Teigware
- 2 Lauchzwiebeln ( Für mich war der Geschmack etwas zu zwiebelig. Die Zwiebeln können auch weggelassen werden.)
- 2 Tomaten
- eine handvoll krause Petersilie und eine handvoll gehackter Dill
- 4 Blätter Lollo Bionda
- Olivenöl, Salz und plum sour ( "Pflaumendressing" ) oder irgendetwas, was ein wenig Säure hergibt.

1- Die Ellipsen kochen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
2- Das Salatgemüse waschen, trockentupfen und klein schneiden bzw. zupfen.
3- Alles mischen und abschmecken.