Heute, am 7. Dezember 2005 darf ich das Söckchen füllen.

Zu dem Knusperhäuschen wollte ich eigentlich einiges schreiben, aber meine Verbindung ist hier leider alles andere als befriedigend und meine Geduld verlässt mich auch allmählich. Keine Ahnung, wie oft ich jetzt schon aus dem Netz gekickt wurde. Daher will ich mein Glück nicht herausfordern und fasse mich kurz, bevor diese extrem langsame Verbindung wieder getrennt wird :)

knusperhäuschen

Dies ist mein erstes Hexenhaus. Das Backen, Verzieren und Knabbern, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Idee stammte von meiner Schwester, die mich auch durch den ganzen Backprozess begleitet hat.

Das Knusperhäuschen haben wir nach diesem Rezept gebacken. Da wir alle Zutaten halbiert haben, ist unser Häuschen auch ein wenig kleiner geworden. Eine Schablone kann man ebenfalls unter dem gegebenen Link finden.

– Ein Häuschen nach dem Rezept
– Kokosflocken, Puderzucker, Hagelzucker
– Schokoladenplätzchen
– Weingummis (unterschiedliche Sorten)
– Schokoladenröllchen
– Mandeln, Pistazien
– Baisers
– Mini Leibnizkekse mit Schokolade
– Butterkekse (16 Stück)

Eiweißglasur zum Kleben: 1 Eiweiß, 250gr. Puderzucker, 1 EL Zitronensaft

Aus dem restlichen Knusperhausteig haben wir Tannenbäume und Kekse ausgestochen. Die Fenster wurden wieder mit Fruchtbonbons gefüllt. Mit dem, was von den Kerzenlichtern übrig geblieben ist, haben wir eine Tür gemacht. Der Rest ist eurer Fantasie überlassen.

belgrader brot

– 3 Eier
– 250gr. Zucker
– 250gr. gehackte Mandeln
– 250gr. Mehl
– 100gr. Orangeat
– 100gr. Zitronat
– 1 TL Zimt
– 1 Msp. Nelkenpulver
– 1 EL Zitronensaft und 200gr. Puderzucker

1- Die Eier und den Zucker schaumig schlagen. Mandeln, Orangeat, Zitronat, Zimt und Nelkenpulver unterheben. Das Mehl langsam hinzufügen und zu einem weichen Teig verkneten. ( Mehlmenge laut Rezept: 250gr., doch ich habe ca. 400gr. verwendet)
2- Den Teig in 4 Stücke teilen und zu Rollen (ca. 3 cm. Durchmesser) formen. Bei 175° C, ca. 15-20min. backen. Die Rollen sollten möglichst hell bleiben.
3- Etwa 5min. abkühlen lassen, sofort mit Puderzuckerglasur bestreichen und in 1 cm. dicke Scheiben schneiden.
(Ich habe die Rollen erst in Scheiben geschnitten, vollständig abkühlen
lassen und dann mit Glasur bestrichen.)

Einen großen und herzlichen Dank an Zorra für diese kreative Idee. Obwohl mir auch die anderen Foodblogevents ganz gut gefallen, ist dieser Adventskalender doch wirklich mal etwas anderes und eine sehr willkommene Abwechslung. Ich hoffe herzlichst auf eine Wiederholung nächstes Jahr.

Ich wünsche Euch eine schöne und harmonische Weihnachtszeit.

Liebe Grüße aus Istanbul…

himbeerwölkchen

26.10.2005

Sehen meine Macarons aus wie dieses Prachtexemplar? Bei allem Respekt, nein!
Ich habe die Katastrophe eigentlich schon am Anfang kommen sehen, als ich merkte, dass mit dem Eischnee etwas nicht in Ordnung ist. Dennoch wollte ich nicht so schnell aufgeben, sondern gezielt bis zum Ende durcharbeiten.
Die Baisermasse ist gar nicht fest geworden. Sie war praktisch ein flüssiger Teig, der sich nicht formen ließ. Als ich versuchte sie mit dem Spritzbeutel zu spritzen, hat sie sich so schnell ausgebreitet, dass die einzelnen Baisers fast zusammengelaufen sind. Außerdem habe ich die vorgeschriebene Backzeit um eine Minute überschritten, so dass die roserne Farbe leicht gelblich wurde. Die Himbeer-Cremefüllung habe ich weggelassen. Es machte dann keinen Sinn mehr, ob mit oder ohne Füllung. Ich schreibe zwar das verwendete Rezept auf, doch ihr seht ja das Ergebnis.

2 Eiweiß, 125 gr. Puderzucker, 20 gr. Speisestärke, 50 gr. gemahlene Mandeln und rote Lebensmittelfarbe.

Den Ofen auf 175° C vorheizen. Das Eiweiß mit dem Puderzucker und der Speisestärke steifschlagen. Die gewünschte Menge an Lebensmittelfarbe hinzufügen und die gemahlenen Mandeln vorsichtig unterheben. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech kleine Tupfen geben. 15 min. backen.

Quelle: Rezepte mit Pfiff, 11/2005

kitchen meme

09.10.2005

La Majuluta hat mich für The Kitchen meme eingeladen.

1- Deine Küche:

2- Öffne einen Schrank:

Rechts unten sieht man 2 meiner Lieblingsteesorten: Eisenkraut und Hagebutte. Beide trinke ich sehr gerne, doch zu dem Eisenkraut habe ich eine engere Beziehung. Nach diesem Eintrag wird wohl jemand kichern und schmunzeln ‘Luisa, Luisa!’ Ansonsten stehen da diverse Nüsse in allen Formen (ganze, fein und grob gemahlen, blanchiert, gehobelt, usw.), Puderzucker, Körner und Saaten, ein braunes Glas mit 1 und 2 cents gefüllt, Kakaopulver, Mastix-Konfitüre und Löffelbiscuits.

3- Elektro-Werkzeug in der Küche:

Die kleine Küchenmaschine zermahlt, hackt und reibt einfach alles. Ich bin sehr zufrieden damit.

4- Lieblingszutaten, die immer vorrätig sind:

Ohne Petersilie und Zitrone kann ich nicht überleben. Oliven ( insbesondere die Sorte auf dem Bild), Bulgur und getrockenete Pfefferminze sind ebenfalls überlebenswichtig für mich. Ebenso Olivenöl und grüne Linsen dürfen niemals fehlen.

5- Mein kleiner Freund aus Stahl:

Dieses Messer, das gar nicht mal aus den besten Materialien hergestellt worden ist, ist eins meiner Lieblingsstücke. Es schneidet so gut, dass ich es praktisch als einen kleinen Alles-Schneider in der Küche benutze. Sonst schätze ich meinen Schnellkochtopf und Toaster sehr.

Mich würden die Küchen von Hüftgold, Küchenlatein und Yogurtland interessieren.

katastrophe, #2

26.09.2005

Die Kuchenform soll gut beschichtet sein??
Man braucht das lästige Einfetten nicht mehr??

Super!

Der Kuchen musste im wahrsten Sinne des Wortes “ausgegraben” werden.

Frühstücks-Meme

26.07.2005

Petra hat mich für den Frühstück-Meme, eine Initiative von Foodfreak, angepingt. Ich hatte bereits über meine Frühstücksgewohnheiten und mein beschränktes Weltbild diesbezüglich geschrieben. Hier noch weitere Einzelheiten:

1. Was frühstückst Du an einem normalen Tag?
Das, was man auf dem Bild sieht und Weißbrot, Brötchen oder Sesamring. Bloß kein Schwarzbrot oder Körnerbrötchen, mit gesundem Vollkornmehl kommt mein Körper nämlich nicht klar :)
In der letzten Zeit trinke ich morgens auch viel Lindenblütentee mit Zitronensaft.

2. Was frühstückst Du an deinem freien Tag?
Zu dem Standartbestand kommen noch ein Ei oder Omelette, Hagebuttenmarmelade, Nutella, selten Körner- oder Konfettibrötchen und je nach Uhrzeit ein Zeichentrickfilm oder Naked Chef oder auch Freunde hinzu :)

3. Wann frühstückst Du?
In der Regel zwischen 6.30 – 8 Uhr, manchmal überhaupt nicht.

4. Bist Du mit bestimmten familiären Glaubenssätzen oder Traditionen zum Frühstück aufgewachsen?
Wie bereits vorher schon erwähnt, bin ich mit meinen meiner Cousine und Cousin bei meiner Großmutter aufgewachsen. Bei ihr durfte das Frühstück niemals vernachlässigt werden. Der Grundsatz meiner Oma lautete( lautet immernoch): Je früher desto besser. (Es kam sogar vor, dass wir schon um 6 Uhr mit dem Frühstück fertig waren). Sie achtete stets darauf, dass wir SITZEND frühstückten und kein Spielzeug oder etwas zu Lesen mitgebracht haben.

5. Welche Erinnerungen verbindest Du mit Pausenbroten oder Lunchboxen?
In der Grundschule hatten wir Lunchboxen aus Plastik, die mit Pril-Blumen beklebt waren. Die Mädchen hatten rote Taschen und die Jungs blau. Gefüllt waren die Boxen meistens sehr bescheiden. 2 Scheiben Brot, 2-3 schwarzen Oliven und je nach Jahreszeit ein Stück Obst.
Im Gymnasium waren wir etwas überheblicher und möchtegerne coole Teenager. Da hat man sich nur noch von der Kantine ernähren lassen. In war “Yengen”, ein getoastetes Sandwich mit Wurst und goudaartigem Käse, die Lunchboxen waren out!

6. Was wäre für Dich ein luxuriöses Frühstück?
Diese Frage finde ich extrem schwer. Hmm, luxuriöses Frühstück??
Auf jeden Fall nicht im Bett, nicht mit Lachs und keine Bestandteile, die meine Hände fettig machen.
Luxuriös wäre für mich, nicht exquisite Lebensmittel, sondern genug Platz am Tisch. Er soll möglichst viel Freiraum bieten und nicht picke-packe voll sein. Ich muss problemlos Platz für meine Tasse, Serviette und Körperteile wie Hände und Arme finden können, ohne dass irgendetwas umkippt oder meine Bluse mit der Butter oder der Marmelade in Kontakt kommt.

7. Wie, wo und wann würdest Du am liebsten frühstücken?
Hauptsache Sonne, gute Unterhaltung und viel Vergnügen. Der Standort und die Uhrzeit sind nebensächlich. Auch spät am Nachmittag kann ich “frühstücken”.

8. Kannst Du Dich an ein ganz besonderes Frühstück in Deinem Leben erinnern? Was war daran bemerkenswert?
Im moment kann ich mich an nichts mehr erinnern werde aber aktualisieren :))

9. Was darf auf einem Frühstückstisch auf keinen Fall fehlen?
Feta und Brot.

10. Was möchtest Du uns noch zum Thema Frühstück sagen?

Der erste, vollständige Satz im Deutschunterricht : Das Frühstück ist fertig!
(Zu Merken: Frühstück – neutral, dazugehöriger Artikel “das” )

Ich möchte Itadakimasu, Aude und Uta einladen. Mal sehen, was sie zu der wichtigsten Mahlzeit des Tages zu sagen haben :))