edamame

08.11.2009

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  • Eine Packung junge Sojabohnen mit Schote aus der Tiefkühltruhe vom Asialaden
  • Meersalz
  1. Die gefrorenen Schoten waschen und in kochendem Wasser etwa 5 min. kochen. Das Wasser wegschütten und die Bohnen abgiessen. Die Bohnen wieder in den Topf geben und mit Meersalz bestreuen. Auf mittlerer Hitze leicht rösten bzw. rösten bis die Feuchte der Bohnen wegdampft.
  2. Essen.

edamame2Die Bohnen müssen nach dem Kochen nicht unbedingt geröstet werden. Doch geröstet schmecken sie mir einen Tick besser. Die Schote wird nicht gegessen. Man zieht die Bohnen direkt von der Schote in den Mund.

Betül’s Tee

09.12.2007

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Betül von Rusticfoods (in englisch) hatte neulich von ihrer Teemischung berichtet, die aus Hibiscus und Lindenblüten besteht. Als Lindenblütenteefan musste ich die Mischung auch probieren und fand sie recht lecker. Beim zweiten Mal kamen ein paar getrocknete Hagebutten und eine Zimtstange dazu.

Für ein Glas Tee habe ich ca. 1 TL Hibiscusblüten, 4-5 Zweigchen Lindenblüten und ein paar Hagebutten mit heissem Wasser aufgebrüht, zugedeckt und ca. 10 Min. ziehen lassen.

Später habe ich mich an Özgüls Hinweis erinnert: Sie aromatisiert den Tee mit Zitronengras. Ich denke Lindenblüten und Zitronengras würden wunderbar miteinander harmonieren.

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Anfang Oktober habe ich in der Frankfurter Rundschau einen Artikel über getrocknete Apfelringe gelesen und wurde neugierig ob es wirklich zu Hause klappen könnte. Da ich trockene Früchte sehr gerne esse, insbesondere Äpfel und Bananen, habe ich zunächst nur ein paar Äpfel getrocknet. Weil es bei dem ersten Versuch wunderbar geklappt hatte, hatte ich mich an jenem Wochenende sofort an mehr Äpfel, Bananen und Nektarinen heran gewagt.

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Zum Schluss erhielt ich hervorragend getrocknete Äpfel und Bananen. Die Äpfel waren einfach makellos, vom Geschmack bis zur Farbe hin. Die Bananen wurden aussen trocken, blieben jedoch innen leicht feucht. Daher bin ich mir nicht sicher wie lange sie in diesem Zustand halten können, bevor sie gammeln. Geschmacklich waren sie auf keinen Fall zu bemängeln.
nektarin1.jpg Die Nektarinen jedoch haben sich als eine große Enttäuschung erwiesen. Offenbar bin ich mit dem Zitronensaft zu großzügig umgegangen und konnte die Hitze für die Nektarinen nicht richtig regulieren. Sie wurden sauer und trocken wie sonstwas.

Hierbei geht es darum, dass den Früchten die Feuchtigkeit entzogen wird, um sie haltbarer zu machen. Dazu werden die Obststücke im Ofen bei kleiner Hitze und für lange Zeit gebacken. Da diese Technik (im häuslichen Backofen) nicht unbedingt umweltfreundlich ist und viel Energie schluckt, schlage ich vor, dass der Ofen optimal gefüllt wird. Es ist gut, wenn man möglichst viele Früchte verwendet, doch dann muss man auch berücksichtigen, dass die Feuchtigkeitsmenge, die entweichen soll, sich parallel zu der Obstmenge erhöht. Das bedeutet, je mehr Obst, desto mehr Feuchtigkeit bzw. desto längere Backzeiten.

Leider konnte ich den Originalartikel in der Frankfurter Rundschau (6. Oktober) nicht mehr finden. Daher steht unten meine Version von getrockneten Apfelringen bzw. Bananen.

  • 15 Äpfel
  • 4 Bananen
  • 2 Nektarinen
  • Holzstäbchen aus dem Baumarkt, die ich zurecht gesägt habe.
  • eine Zitrone
  1. Die Zitrone halbieren.
  2. Äpfeln schälen, entkernen und in 1 cm dicke Ringen schneiden. Um die helle Farbe der Apfelringe zu behalten, mit den Zitronenhälften einreiben (Wie schon erwähnt, habe ich mit dem Zitronensaft etwas übertrieben. Man kann den Zitronensaft 1:1 mit Wasser mischen oder ganz weglassen.)
  3. Die Ringe auf die Holzstäbchen hängen und dabei aufpassen, dass sie miteinander kein Kontakt haben. Die Stäbchen in die Ofenwände hängen. Ganz unten im Backofen ein mit Backpapier belegtes Blech stellen, sonst gibt’s eine große Sauerei.
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  4. Bei 50° C ca. 12-15 Std. backen. Dabei die Backofentür mit einem Holzlöffel einklemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Die Backzeit kann von Obst zu Obst oder Sorte zu Sorte variieren. Die Früchte sind fertig, wenn sie sich nicht mehr feucht anfühlen und sich leicht biegen lassen.

Ich kann mich noch daran erinnern gelesen zu haben, dass sich die Richttemperatur für die Trocknung zwischen 30°-70° C bewege und das ganze etwa 10-15 Std. dauere.
Später hat mich eine Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass es für dieses Zweck sogennante “Dörrautomaten” gäbe. Leider habe ich drüber keine weitere Informationen und kenne auch niemanden, der so etwas besitzt. Wenn ein Dörrautomat energiefreundlicher ist und einen großen Inhaltsvermögen hat, warum nicht?

Übrigens, Fethiye von Yogurt Land hatte letztes Jahr Tomaten und Auberginen getrocknet.

wieder da…

17.03.2007

Es ist wieder mal so viel Zeit vergangen, seitdem ich das letzte Mal die Seite aktualisiert habe. Endlich bin ich heute aus meinem langen Winterschlaf erwacht und will ein paar neue Sachen online machen.

Ich habe mittlerweile neue Webseiten entdeckt, mit denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Die australische Taste z.B. ist schon beim ersten Blick meine Lieblingsseite geworden. Dazu kommen noch die Webseiten der good food, notebook und yahoo food. Die Taste habe ich ausgiebig getestet und habe hinterher jedes Mal die Seite zufrieden verlassen.

So, erst einmal eine kleine Bestandsaufnahme der Sachen, die ich in der letzten Zeit von Taste gemacht habe. Ich würde alles auf jeden Fall empfehlen, aber am meisten schmeckten mir die Müslibällchen und der Käsekuchen.

lite chocolate brownies: Nicht so schokointensiv wie normale Brownies, aber viel leichter und bekömmlicher. Ich hatte Apfelmark statt Babybrei verwendet und die Zuckermenge um die Hälfte reduziert.

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raspberry swirl cheesecake: Leute, unbedingt ausprobieren. Ich habe sie in kürzester Zeit zwei Mal gebacken und sie werden evtl. für einen Geburtstag noch einmal gebacken. (Über die Nacht habe ich die Küchlein im Kühlschrank aufbewahrt. Am nächsten Tag waren sie wie Eiscreme, nur noch besser.)

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turkish pide: Ich habe die Pide nicht -wie im Originalrezept- mit Ei bepinselt, sondern nur mit Wasser. Im Kühlschrank hat sie ca. eine Woche gehalten. Zum Teil habe ich daraus Toasts nach türkischer Art mit Ruccola, Tomaten, Oliven und Käse gemacht, worüber ich später noch einmal schreiben möchte.

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Müslibällchen: Und der Star der heutigen Ausgabe! Mit 10 Stück trockenem Obst (Aprikose,n Datteln, Pflaumen, usw.) und ein bisschen Haferflocken plus eine Prise Gewürz hat man meines Erachtens den besten Pausensnack in der Tasche. Vorsicht, Suchtgefahr…

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bananendrink

09.08.2006

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