Nil’s Salat

23.06.2007

10-2.jpg

Hierbei benutzt Nil normalerweise Mozarella und getrocknete Tomaten.
Doch ich hatte zu Hause keine getrocknete Tomaten parat und der Mozarella im Kühlschrank war schon längst abgelaufen.

  • 250 gr. Vollkornnudeln
  • ca. 100 gr. Halloumi
  • ein Bund Ruccola
  • 2 Tomaten oder 5-6 Stück getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten
  • 2 EL Balsamico
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  1. Nudeln al dente kochen, abschrecken und abtropfen lassen.
  2. Käse und Tomaten würfeln und mit den Nudeln mischen. Mit Balsamico, Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Kurz vor dem Servieren den Ruccola untermischen.

portulak

31.07.2006

portulak.jpg

Kennt ihr Portulak? Der Blatthaufen auf dem Photo, der wie Feldsalat aussieht, ist Portulak.
Ich habe lange danach gesucht, wie er hierzulande heisst und zum Schluss hat mir Özgül von Soframiz (ein Blog ebenfalls in deutsch und türkisch gehalten) den deutschen Namen erklärt. (Apropos Soframiz, ein Blick lohnt sich alle Male. Sie macht zur Zeit viele Liköre und Konfitüre, die einen dazu animieren den eigenen Likör herzustellen.)
Portulak ist eine Pflanze mit knackigen und fleischigen Blättern, die einen leicht säuerlichen Geschmack haben. In der Türkei ist Portulak eine hochgeschätzte Sommerpflanze auf dem Tisch, in ihrer bekanntesten Form als Salat mit Joghurt. Die ägäischen Kenner verwenden sie auch gekocht.
Wo findet man Portulak? Auf den großen Wochenmärkten, bei den türkischen Verkäufern mit den kleinen Ständen, die meistens nur Kräuter verkaufen. Portulak kennzeichnen sie manchmal mit dem türkischen Namen “semizotu”. Am besten im Kühlschrank, grob abgezupft und in einer offenen Tüte im Gemüsefach aufbewahren. So hält er bis zu 4 Tage.

Ich bereite Portulak meistens so zu: Grob abgezupfte Blätter und glatte Petersilie mischen. Mit Olivenöl und etwas Zitronensaft abschmecken. Mit etwas Brot oder Baguette kann dieser Salat allein sogar als Abendessen ausreichen.

huelsenfruechte_hoch.jpgZum Event “Hülsenfrüchte” habe ich mich für einen einfachen Salat aus Mungobohnen entschieden, dessen Rezept ich in einer türkischen Zeitung gefunden habe. Auch in der türkischen Küche wird den Hülsenfrüchten eine mannigfaltige Bedeutung zugesprochen, die sich vor allem in einer breitgefächerten Rezeptesammlung von Eintöpfen und Beilagen bis zu Salate und Desserts bemerkbar macht. (Zum Thema Hülsenfrüchte lohnt sich auch ein Blick in die türkische Blogosphäre, wo man zahlreiche kreative Alternativen und interessante Kombinationen zu sehen bekommt, wie z.B. Fethiye’s bhestnut sweets aus weißen Bohnen.)

mungobohnensalat
mungobohnensalat1.jpg

  • 100 gr. Mungobohnen
  • 100 gr. Ruccola
  • Kresse
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 2 Tomaten
  • eine handvoll frische Petersilie
  • 8-9 Blätter frische Pfefferminze
  • 2 Blätter Rotkohl
  • Salz, Pfeffer, Kümmel und etwas Oregano
  • Olivenöl und Zitronensaft und/oder Granatapfelkonzentrat
  1. Die Mungobohnen weichkochen und gut abtropfen lassen (ich habe sie über Nacht einweichen lassen, muss aber nicht unbedingt gemacht werden).
  2. Ruccola, Kresse, Petersilie, Pfefferminze und Lauchzwiebeln feinhacken; Tomaten würfeln. Alles mischen und mit Gewürzen, Olivenöl und Zitronensaft abschmecken. Etwa 15 min. ziehen lassen.
  3. Mungobohnen können in indischen Läden bezogen werden.

leblebi-kuruüzüm4.jpg Der Rest ist nicht für das Event gedacht, aber da dieses Thema nun angesprochen wurde, wollte ich auch traditionelles türkisches Knabberzeug vorstellen: Geröstete Kichererbsen und Rosinen. Normalerweise kaufen wir sie fertiggemischt von Knabberzeugläden, aber man kann sie auch zu Hause machen. Geröstete Kichererbsen werden in jedem türkischen Laden verkauft.