orangen-mandel kekse1

Rein aus Neugier habe ich gestern dieses Rezept aus Schrot & Korn (November 2009) ausprobiert, weil ich bis jetzt noch nicht mit Polenta gebacken habe und mir die Konsistenz der Kekse nicht vorstellen konnte. Leute, ich war so positiv überrascht, dass ich am gleichen Tag die Kekse nochmal in zweifacher Menge gebacken habe. Also, sie sind sehr kernig und knusprig, riechen nach Orangen und schmecken leicht nach Mandeln.

  • 75 gr. Polenta
  • 25 gr. Reismehl
  • 25 gr. gemahlene Mandeln
  • 1/2 TL Backpulver
  • 75 gr. Puderzucker
  • 50 gr. Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 TL geriebene Orangenschale
  • 2 EL gehobelte Mandeln zum Bestreuen

Anmerkung vorweg: Der Teig  bei mir war zu matschig. So brauchte ich etwa 100 gr. Polenta und 40 gr. Reismehl. Für meinen eigenen Geschmack habe ich die Zuckermenge auf 50 gr. reduziert.

  1. Alle Zutaten außer den gehobelten Mandeln zu einem festen Teig verkneten. In Folie wickeln und mind. 30 min. kaltstellen.
  2. Den Ofen auf 180° C vorheizen. Teig auf einer mit Reismehl bestäubten Arbeitfläche dünn ausrollen. Kekse ausstechen und mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Mit den gehobelten Mandeln bestreuen. 8 min. backen.
  3. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

gegrilltes hähnchen blumenkohl

In meiner absoluten Lieblingskochzeitschrift delicious. stand in der Oktoberausgabe ein sehr einfaches Hähnchenrezept. Es hat augenblicklich meine Aufmerksamkeit erweckt, weil ich die Kichererbsen-Petersilien-Kombination sehr liebe. Nur den nicht ganz so geliebten Blumenkohl kann ich durch Brokkoli ersetzen, dachte ich mir zuerst. Gut, dass ich es nicht gemacht habe. Nach dem Rezept zubereitet bleibt der Blumenkohl nämlich schön bissig und schmeckt auch sehr gut.

Für 2-3 Portionen:

  • Ein Blumenkohl
  • etwa 300 gr. Hähnchenbrust
  • 300 gr. gekochte Kichererbsen
  • 2 EL Petersilie
  • eine halbe rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • Olivenöl
  • Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  1. Blumenkohl in kleine Röschen teilen und im kochenden Wasser ca. 1-2 min. kochen.
  2. Kichererben, Zwiebel und Petersilie mit Olivenöl und Zitronensaft mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Hähnchenbrust waagerecht in dünne Schichten schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Olivenöl mischen. Hähnchen und Blumenkohl von beiden Seiten grillen.
  4. Blumenkohl mit Kichererbsen mischen.
  5. Auf  Teller anrichten.

edamame

08.11.2009

edamame1

  • Eine Packung junge Sojabohnen mit Schote aus der Tiefkühltruhe vom Asialaden
  • Meersalz
  1. Die gefrorenen Schoten waschen und in kochendem Wasser etwa 5 min. kochen. Das Wasser wegschütten und die Bohnen abgiessen. Die Bohnen wieder in den Topf geben und mit Meersalz bestreuen. Auf mittlerer Hitze leicht rösten bzw. rösten bis die Feuchte der Bohnen wegdampft.
  2. Essen.

edamame2Die Bohnen müssen nach dem Kochen nicht unbedingt geröstet werden. Doch geröstet schmecken sie mir einen Tick besser. Die Schote wird nicht gegessen. Man zieht die Bohnen direkt von der Schote in den Mund.

karottenkonfekt

01.11.2009

karottenbonbon3

  • 300 gr. Karotten, fein geraspelt
  • 150 ml. Wasser
  • 60-100 gr. Zucker (je nach Geschmack)
  • Etwa 18-20 Vollkornkekse
  • 1 Vanilin
  • 1 TL Orangenschalen
  • Zimt
  • 3-4 EL Kokosraspeln
  1. Karotten mit Zucker und Wasser vermischen und in einem Topf kochen, bis das Wasser vollständig aufgesogen ist und die Karotten weich sind.
  2. Die Vollkornkekse und den Vanilinzucker fein mahlen.
  3. Karottenmasse, Kekse, Zimt und Orangenschale gut durchkneten. Aus der Masse nussgroße Bällchen formen und im Kokosraspel wälzen.
  4. Über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen (man kann sie auch gleich essen, aber sie schmecken besser, wenn sie etwas fester werden).

Den Rest im Kühlschrank aufbewahren. Luftdicht verpackt halten sie mindestens eine Woche.

queller

20.05.2009

Der Queller (Salicornia) ist eins der beliebtesten kalten Beilagen der ägaischen Küste in der Türkei. Bis vor kurzem fand man  Salicornia nur im Frühling und in bestimmten Gebieten am Meer, doch erfreulicherweise erhöht sich langsam  sein Bekanntheitsgrad und er ist auch in Deutschland ab und an mal in gut sortierten Fischläden erhältlich (ich glaube sogar leicht vorgegart).

Den Queller unten auf dem Foto habe ich aus der Türkei mitgebracht. Er ist noch roh -nur gewaschen und von der  Erde gereinigt- und ähnelt in diesem Zustand  fleischige Kakteen. Rohen Queller habe ich in Deutschland sonst nirgendwo gesehen, aber ich vermute, dass man ihn an der Ostsee bekommen könnte.

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Nun, was macht man mit dem Queller? Ich esse ihn am liebsten in Salatform mit Olivenöl und viel Zitronensaft. Salz braucht man auf keinen Fall, da er ohnehin sehr salzhaltig ist!

denizborulcesi1Zubereitung: Den gewaschenen Queller gibt man in das kochende Wasser und köchelt ihn etwa 8-10 Minuten. Probeweise nimmt man dann ein Zweig und versucht die Gräte abzustreifen. Kommt sie ohne weiteres raus, ist der Queller fertig gegart. Damit er sein leuchtendes Grün behält,  taucht man ihn kurz ins kalte Wasser und lässt ihn abtropfen. Der abgekühlte Queller muss nun von seinen Gräten befreit werden. Dafür hält man den Zweig an dem wurzeligen Ende und versucht mit Daumen und Zeigefinger das fleischige Grün abzustreifen. Die Gräte ist hellgrün und leicht knorpelig bis weich, je nachdem wie lange man den Queller gekocht hat. Für ungewohnte Hände ist dies am Anfang etwas mühselig aber man kommt  schnell in die Gänge.

Den abgestreiften Queller mischt man nach Geschmack mit Olivenöl und Zitronensaft oder eben einem anderen Dressing und serviert ihn z.B.  zum gegrillten Wolfsbarsch.