digestive biscuits

26.04.2008

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Meine Schwester und ich haben lange Zeit nach einem Rezept gesucht, das ungefähr wie das hier schmecken sollte. Ich probierte hier und da einige Rezepte aus, aber sie hatten nicht das Ergebnis gebracht was ich wollte und ich dachte es würde in den Rezepten irgendetwas fehlen. Anscheinend hatte damals gar nichts gefehlt, ganz im Gegenteil, ich hatte einfach zu viele Zutaten verwendet, die überflüssig waren. Vor etwa ein paar Monaten habe ich im Fernsehen Gary Rhodes geguckt und das Rezept von “digestive biscuits” notiert. Mit kleinen Änderungen wurde es genau das, wonach ich lange Zeit gesucht hatte. Für mein Empfinden waren sie sogar viel besser als die besagten Kekse.

  • 100 gr. Vollkornmehl
  • 50 gr. grob gemahlene kernige Multikornflocken
  • 50 gr. Haferkleie
  • 25 gr. Rohrzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 100 gr. Butter
  • 1-2 EL Milch
  • ca. 100 gr. Vollmilchschokolade
  1. Vollkornmehl, gemahlene Flocken, Kleie und Zucker mischen. Mehl und Butter mit den Fingern krümelig verreiben. Die Milch dazugeben und rasch zu einem Teig verkneten.
  2. Den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie 0,5 cm dick aufrollen. Mit einem runden Keksausstecher Scheiben ausstechen und im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 15. min. backen.
  3. Mit geschmolzener Schokolade bestreichen.

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Im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahrt, schmecken die Kekse übrigens wesentlich besser. Mittlerweile sind sie unsere absolute Favoriten geworden und werden bei vielen Gelegenheiten gebacken.

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Kichererbsenhefe bedarf Wärme und viel, sehr viel Geduld. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Hefe nicht klappt, ist sehr groß und insbesondere im Winter oder an kalten Orten muss man besondere Maßnahmen treffen um die Wärme konstant zu halten. Eine zweite Macke dieser Hefe ist der Geruch. Sie stinkt dermassen, dass der Gestank kaum auszuhalten ist. Doch kein Angst, nach dem Backen ist davon kaum noch etwas wahrzunehmen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch mit Lorbeerblätter, Zimt oder Nelken nachhelfen. Ich habe dieses traditionelle Brot vor zwei Jahren bei Sibel entdeckt. Doch damals konnte ich keine nennenswerte Erfolge erzielen. Neulich kam mir einen Zeitungsartikel entgegen, in dem man lang und breit wieder von dieser Hefe berichtet. Inspiriert von diesem Artikel und mit Sibel’s Anleitung habe ich einen neuen Versuch gestartet.

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  • 1 Flasche mit 1 Liter Fassungsvermögen
  • 100 gr. Kichererbsen
  • ¼ TL Salz
  • ½ TL Zucker
  • 500 ml. heißes Wasser. Das Wasser soll nicht kochend sein, es muss aber so heiss sein, dass man die Hand gerade noch darin halten kann, ohne verbrüht zu werden.
  1. Kichererbsen in einem Mörser so zerstampfen, dass sie sich in 4-5 Stücke teilen.
  2. Kichererbsen, Salz, Zucker und Wasser in die Flasche geben und fest zuschliessen.
  3. Die Flasche mit Alufolie umwickeln und in ein Paar Wollsocken stecken (oder mit etwas umwickeln, das die Flasche warm halten kann). Die Flasche in eine Tüte stecken, auf die Heizung stellen und 24 Std. ruhen lassen.
  4. Am Ende der 24 Std. müssten sich in der Flasche eine Menge Gase und eine etwa 2 cm hohe Schaumkrone gebildet haben. Wenn diese Anzeigen da sind, kann man die Flasche öffnen. Doch Vorsicht! Das Gas schiesst wortwörtlich heraus und das Wasser schäumt noch mehr, als wenn man eine Colaflasche geschüttelt hätte. Und es wird stinken!
  5. Das Wasser absieben und die Reste wegschmeissen (Hier habe ich aufgehört zu atmen und alles sofort nach draussen in den Müllcontanier gebracht. Etwas später habe ich erfahren, dass die Kichererbsenreste für einige Rezepte auch püriert und mit in den Brotteig verarbeitet werden können).
  6. 400 ml Wasser, ca. 600 gr. Mehl und 1 TL Salz zu einem Teig verkneten bis der Teig sich weich und seidig anfühlt.
  7. Gehen lassen: Wir brauchen wieder einen ganz warmen Platz, um den Teig ruhen zu lassen (es kann lange dauern bis der Teig aufgeht und so war’s bei mir auch. Ich habe ihn zugedeckt im warmen Ofen ruhen lassen). Nach 2 Std. kurz kneten und wieder aufgehen lassen. Nach 1,5 Std. nochmals kurz kneten und den Teig in die eingeölte Backform geben. Nochmals gehen lassen bis der Teig sein Volumina verdoppelt.
  8. Den Teig einritzen, reichlich mit Wasser bepinseln und bei 200° C ca. 30-35 Min. backen.
  9. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

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Das Kichererbsenbrot lässt sich am besten im Kühlschrank aufbewahren - in Scheiben geschnitten. Unbedingt getoastet verzehren, weil erst dann das Brot seinen charakteristischen Geschmack heraus gibt.
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Vor ca. zwei Wochen habe ich im Fernsehen Antonio Carluccio gesehen. In einem sonnigen Dorf mitten in Ligurien hat er seine italienische Gerichte gekocht, die er großzügig mit Olivenöl begossen und mit Sommerkräutern angereichert hat. Ich fand es sehr niedlich wie lieb er über das italienische Essen berichtet hat.

An jenem Programm hat mich insbesondere das Kartoffelgericht angesprochen, das Carluccio zum Kaninchen servieren wollte. Ich wollte aber keine Beilage, sondern ein Hauptgericht. Daher habe ich zusätzlich vorgekochtes Hähnchenfleisch und marinierte Artischockenherzen dazu gegeben. Es wäre jedoch besser, wenn auch die Kartoffeln vorgekocht wären, da insgesamt die Garzeit etwas zu lange gedauert hat und das Fleisch leicht trocknete. Ausser diese kleine Panne aber war alles in Ordnung.

  • 500 gr. Kartoffeln (vorzugsweise vorgekocht)
  • 2 dicke Zweige Rosmarin
  • 1 Zwiebel in Ringe geschnitten
  • 15-20 Kalamata Oliven
  • Salz, Pfeffer und Chiliflocken
  • 5 TL Olivenöl
  • Optional: Vorgekochtes Hähnchenfleisch und marinierte Artischockenherzen
  1. Kartoffeln in dicke Scheiben schneiden. Mit Zwiebeln und Oliven (evtl. Hähnchen und Artischocken) vermengen. Auf ein Backblech geben und die Rosmarinzweige darauf setzen. Reichlich mit Olivenöl begiessen.
  2. Bei 200° C ca. 20-25 Min. backen. Falls das Hähnchen zu trocknen beginnt, das Blech mit Alufolie zudecken und weitergaren.