universum in bremen

26.06.2005

Universum1

Universum Bremen - Hinweisen zufolge dauert der Rundgang ca. 3,5 Std., doch wir waren ca. 5 Std. da und konnten den letzten Teil, die Erdoberfläche, nicht mehr besichtigen. Wir haben damit, denke ich, den spannendsten Teil verpasst :(
Das "Universum" ist eine Art Wissenschaftspark, unterteilt in 3 Bereiche: Mensch, Erde und Kosmos. Es gibt zahlreiche Exponate, Simulationen und Experimente, die die menschliche Wahrnehmung, physische und kosmische Fragestellungen zu erklären versuchen. Man kann alles ausprobieren und anfassen, ausser den Gong ;-).
Ich weiss nicht, wie sich die anderen fühlen, wenn sie ein Meteoritenteilchen anfassen, das älter ist als die Erde? Ich habe mich jedenfalls gefreut :))

Die Erdbebensimulation
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Jeder der drei Knöpfe simuliert die Stöße des jeweiligen Erdbebens. Mich hat insbesondere  der Izmit-Knopf interessiert, da auch meine Tanten und Großeltern das große Beben miterleben mußten.
Das Bild von der Wohnzimmerlandschaft fehlt leider:( , daher nur das Bild von den Knöpfen an der Wand.

Das Leben und das Uhrwerk
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Eine andere Station, die mich sehr berührt hat, war diese schlangenförmige Wand mit Bildern von nackten Menschen. Jedes Bild zeigt ein bestimmtes Lebensalter von der Geburt bis zum Tod. Auf dem letzten Bild ist dieser alte Mann mit dem Stock in der Hand zu sehen. Er symbolisiert das letzte Stadium vor dem Tod.
Am Ende des Korridors gelangte man an ein Uhrwerk. Dort wurde ich wirklich depressiv, da mir wieder bewusst wurde, dass meine Zeit auf der Erde abgezählt ist.
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Die Melancholie war jedoch schnell weg, als der Hunger und die darauffolgende Nörgelei kam.
Wir haben dann im Cafe Jonas ein paar Snacks gegessen. Das Ciabatta-Sandwich ist auf jeden Fall zu empfehlen. Es war noch warm und sehr frisch.
Am liebsten mochte ich aber die Stühle, die mit Auszügen von der National Geographic beklebt waren.
Universumsthle_1

Alle anderen Innenaufnahmen sind uns leider nicht so gut gelungen. Man denkt sowieso nicht an das Fotografieren, wenn man ständig mit Spielereien wie Seifenblasen und Schatten erzeugen, usw. beschäftigt ist.

Schwarze Wellen im Meer

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Und der Abgang nach Hause
Universum2_1


Das nächste Ziel
- Kahla Werksverkauf (ich will alle, cumulus, abra cadabra, cocoon, aber am meisten elixyr ) und das Aquarium in Barcelona.

schokoladenkekse

26.06.2005

Diese Kekse habe ich am Freitag Abend für die Bremen-Reise gebacken, deren Eintrag und Bilder blogge ich heute noch.
Ich habe das Originalrezept "Schokoladenküsse" aus diesem Buch etwas verändert und die Füllung weggelassen. Es war schon spät und ich hatte kein Lust mehr für Füllungstüfteleien.

Zu meiner Überraschung haben sie extrem gut geschmeckt. Und das Beste, sie gehören zu den absoluten Schlankmachern :)))

 

Für 22-24 Stück

- 60gr. Margarine
- 60gr. gemahlene Mandeln
- 50gr. Zucker (oder noch weniger)
- 1/2 TL Vanillearoma
- 50gr. Mehl
- 1 EL Kakaopulver
- eine Prise Salz

1- Die Margarine mit dem Zucker und dem Vanillearoma schaumig schlagen. Die gemahlenen Mandeln und eine Prise Salz darunter heben.
2- Mehl und Kakao auf die Mandel-Margarine-Mischung sieben und zu einem Teig verkneten.
3- Kleine Plätzchen formen und im vorgeheizten Ofen bei 180° C ca. 15 min. backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Minzsorbet_005

Ich habe zum ersten Mal ein Sorbet gemacht! Es war viel einfacher als ich gedacht hatte. Ich habe weder eine Eismaschine noch irgendwelche exzentrischen Zutaten gebraucht. Dafür habe ich mehrere Rezepte massakiert und die Zutaten so modifizert, dass ich nun keine nachvollziehbare Quellenangaben machen kann.
Das Fotografieren war für mich extrem schwer. Das Ding ist unter den Halogenlampen geschmolzen wie Butter in der heissen Pfanne. Ich bin mit der Sorbetschale im Eisbehälter zum Tisch gelaufen, habe ein Minzblatt darauf geschmissen und losgeknipst. Die vor Fremdeingriffen wohlbehüteten und fest in das Bild eingeplanten After Eight Plättchen konnten dann leider doch nicht mehr eingesetzt werden. So viel Zeit gab es für gestalterisches Handeln nicht.
(Das After Eight-Blatt habe ich gegessen)

- eine handvoll Pfefferminzblätter (ich habe einen kleinen Topf im Balkon und habe alle Blätter gnadenlos weggezupft), wenn man es würziger mag, kann man noch mehr Minze verwenden.
- 200 ml. Wasser
- 80 gr. Zucker
- 100 ml. Limettensaft ( 2 Limetten)

1- Minze kleinzupfen. Das Wasser mit dem Zucker zum Kochen bringen und 2 min. köcheln lassen.
Etwas abkühlen und über die Minzen gießen. Mit dem Stabmixer mixen, bis die Minzblätter sehr fein gehackt sind. Für 3 Std. in den Kühlschrank stellen.
2- Die Limetten auspressen und den Saft unter den Minzsirup mischen. Durch ein feines Sieb streichen.
3- Den passierten Minzsirup in einen geeigneten Behälter geben und in das Gefrierfach stellen. Nach 2 Std. mit einer Gabel rühren, damit sich keine Eiskristalle bilden. Wieder in das Gefrierfach stellen und 4 Std. frieren lassen, bis das Sorbet fest ist.
4- Schnell verzehren.

Klar, erst jetzt fällt mir ein: Evcini (Hausgeist) hatte in ihrem Blog eine Eisschale gezeigt. Man könnte eine mit Minzblättern geschmückte Schale machen und das Sorbet in dieser Schale servieren. Schade, wäre es mir bloß vorher eingefallen :(